Entwicklungshilfe in Sambia

Zwar haben wir die Sprache unserer kleinen und großen Patienten nicht gesprochen, aber das war nicht entscheidend: Wir haben viel gelächelt, in ruhigem Tonfall geredet, die Hand beruhigend auf die Schulter gelegt. In kleinen Zahnstationen haben wir den ortsansässigen „Dental Hygienists“ gezeigt, wie Füllungen und einfache Wurzelbehandlungen gelegt werden oder Abdrücke für kleine Prothesen genommen werden.

 

 

 

Das kleine Mädchen Jenny auf einem der Fotos war skeptisch. Sie war aber auch neugierig und hatte keine Angst. Sie hatte ein gesundes Gebiss, was leider nicht bei allen Kindern der Fall war. Meist hieß es „Zahn ziehen“ – dann half den Kindern ein Zauberstab über die Angst hinweg. Alle anderen Kinder sind um uns herum gestanden und haben unser Tun beobachtet, wobei die großen Mädchen die Kleinen auf dem Rücken getragen haben. Wir haben ihnen das Putzen gezeigt und eine Zahnbürste geschenkt, über die sie sich sehr gefreut haben.

Besonders gern sind wir in Waisenhäuser gefahren, um die Kinder und ihre Betreuer zu untersuchen und zu behandeln. Die Kinder werden in den Heimen sehr gut versorgt, erhalten Schulbildung, sind sauber gekleidet und gut ernährt. Sie machten einen fröhlichen und aufgeweckten Eindruck und als „weiße Exoten“ wurden wir neugierig erwartet.

 

 

 

Ein Waisenhaus ist mir in dieser Zeit ganz besonders ans Herz gewachsen. Die „Care for Kids“-Farm in der Nähe von Lusaka. Das Heim wurde von dem Bremer Joachim Schiffer gegründet. Es wird von ihm betreut und weiter ausgebaut.
Seit unserem Aufenthalt unterstütze ich das Mädchen Charity finanziell und auch unsere Mitarbeiter haben zwei Patenkinder angenommen, James und Fatima.

Falls auch Sie Interesse an einer Patenschaft haben, sprechen Sie uns gerne an. Das gespendete Geld geht ohne Zwischenorganisationen direkt an die bedürftigen Kinder. Vielen Dank!

Gerne können Sie in unserer Praxis den Bildband von unserer Reise ansehen.